Smarte Objekte – genauer hingeschaut

Röhrchentransponder
Garnicht mal so einfach herstellbar, finden wir hier einen Chip mit um einen Ferritkern gewickelten Antenne im Glasroehrchen. Dies geschieht hier in 125 KHz-Technik und meist nur zur Abgabe einer Unique-ID an ein Lesegeraet, vorallem zur Kennzeichnung von Waren oder auch „lebendigen“ Tieren.

DI-Smartcard
Chipkarten sind weit verbreitet. Neben Speicherloesungen kommen Smartcards als kontaktbehafteter oder kontaktloser Controller daher. Im Bild eine Karte, die beide Interfaces besitzt, wobei hier als Besonderheit das Kontaktmodul mit der Antenne ohne leitende Verbindung induktiv gekoppelt ist.

Modulbänder
Kontaktmodule, einfach sichtbar als Sechs- oder Achtkontakter aussen an der Karte, sind als Band meist im Zweiernutzen konfektioniert und werden nach Lamination mit Kleber vom Modulband ausgestanzt und in die vorher gefraeste Kavitaet in den Plastikkoerper eingesetzt und thermisch verbunden.

Antennen-Inlay
Hier eine Illustration, was es in einer RFID-Karte braucht. Chipmodul und Antenne, wobei letztere neben Kupferwicklung auch geaetzt oder mittels Siebdruck auf Traegerfolie realisiert werden kann. Ohne „Verpackung“ im Modulgehaeuse wird auch ein Nacktchip im Flipchipverfahren an die Antenne gekoppelt.

Gedruckte Schaltung
Gegenueber klassischen Loesungen mit Chip und Antenne bringt eine gedruckte Schaltung Vorteile mit sich, da sie flach, robust und in Mengen kostenguenstiger herstellbar ist. Das Halbleiterverhalten erzeugen dabei Polymere in Verbindung mit einer siebgedruckten Schaltung, jedoch mit begrenztem Integrationsgrad.

Integrierte Schaltung
Hier eine aktive Loesung mit integrierter Batterie, die temperaturbestaendig und flach genug ist, um in einer ISO-konformen Smartcard verbaut zu werden und welche eine Tonfolge erzeugt, die mittels einer Soundcard oder Modem in der weiteren Verarbeitung ausgewertet wird.

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