„Einführung“ der elektronischen Gesundheitskarte

Langes Warten und kein Ende. Nun ist es also soweit, beginnend im Oktober sollen mindestens 10 Prozent der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherer mit einer neuen elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet sein.

Die meisten Krankenkassen sind dieser Aufforderung, die mit drohenden Kuerzungen bei der finanziellen Ausstattung durch das BGM verknuepft wurden, nachgekommen. Einige werden noch folgen.

Somit sind auch Kartenhersteller und Personalisierer seit einigen Wochen damit beschaeftigt, Passbilder der Versicherten einzusammeln und Karten zu erzeugen.Nur wenige Vertraege sind gekuendigt worden. Einmal am Laufen, ist damit zu rechnen, dass in 2012 ein Großteil von bis zu achtzig Prozent der Versicherten eine eGK erhalten werden.

Alles OK also? Grundsaetzlich sicherlich eine gute Sache, etwas ins Rollen zu bringen, was nun schon acht Jahre gedauert hat. Ein Schelm, der dabei schlechtes denkt. Man beobachtet jedenfalls, dass die angestammten Meinungen des Fuer und Wider und wie man eine Einfuehrung haette besser bewerkstelligen koennen, immer noch die gleichen geblieben sind. Schade also, dass es bis heute keinen allgemeinen Konsens gibt und deshalb auch keine allgemeine Freude. Jetzt ist der Versicherte mit eingebunden, der aus der Praktik und Praxis (Arzt) heraus sich eine Meinung bilden kann und mit Aerzten und Gesundheitspersonal sicherlich nicht unerheblich in den Fortgang des Projektes eingebunden ist.

Hoffen wir gemeinsam, dass es nicht weitere acht Jahre dauern wird, bis neue Anwendungen zum Laufen kommen, die ueber das Standardmaß einer KVK hinausgehen, damit auch wirklich neues Potenzial hinsichtlich Kosten und Behandlungssicherheit ueber den Status Quo hinaus erschlossen werden kann …

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